Aufklärung

hauptsache DER SALON wird seit 2007 von Saskia Göttel als Frisiersalon geführt. “Kunst im Salon” als virtuelle Seite ist vollkommen unabhängig davon und bietet eher kostenfreie Werbung, als dass sie Künstler aus Rücksicht zu Galleristen und Sammlern abschrecken soll. Gern lösche ich auf Wunsch in solchen Fällen diese Bilder und zerstöre damit leider gleichzeitig meine eigene Kunst: die Interpretationen oder Präsentationen auf meine Art.

Lediglich die  realen Ausstellungen finden im Frisiersalon ihren Platz. Sie bieten jungen und erfahrenen Künstlern die Möglichkeit, ihre Werke 3 – 6 Monate kostenfrei einem gehobenen, teils prominenten Publikum in der Berliner Villengegend Schmargendorf zu präsentieren – ein Hobby von mir, mit Begleitheft und Plakat für die Schaufensterwerbung.
Der ersten Ausstellung mit Bertram Lorenz folgten ab 2009  kontinuierlich wechselnde Präsentationen. Harald WeberMareile Manthey, Sabine Friedrich und Waldemar Strempler stellten erfolgreich aus. Das Konzept ist aufgegangen, die Kunden kommen gern.
Andrea Quenzel war bis Oktober 2011 zu sehen, gefolgt von Plakatentwürfen von W. Strempler. Die erste Ausstellung 2012 zeigt Friedrich II aus einem ganz anderen Blickwinkel, mit Spass und kleinen Provokationen zum Schmunzeln und  Nachdenken. Ab Mai 2012 zeigte Wolfgang Karl einige Werke seiner digitalen Bilderwelt, farbenprächtige Kunstwerke, und ab Oktober 2012 wird es mit den Fotowelten von Verena Göttel weitergehen.Fast lautlos erfolgte 2013 der Übergang zu Conny Niehoffs schönen Aussichten, die im August 2013 enden soll.

Der nächste Künstler ist für September mit neuer Ausstellung geplant – voraussichtlich wird Bernd Krenkel seine Wasserbilder zur Verfügung stellen. Derzeit ist der Künstler mit “Dickicht und Brocken” bis 25. August 2013 noch im Potsdamer Waschhaus zu sehen.

Bewerbungen für Ausstellungen ab 2014 sind unter der Kontaktseite möglich. Durch die Verlinkung mit den Seiten können Sie die Ausstellungen schnell nachverfolgen.

Medusa und David

DAS BILD FÜR DIESE INTERPRETATION MUSSTE LEIDER GELÖSCHT WERDEN

Als Athene sie bei einem Techtelmechtel überraschte, war sie so erzürnt, dass sie die Buhlerin in ein geflügeltes Ungeheuer mit Schlangenhaaren, glühenden Augen und heraushängender Zunge verwandelte. Der Anblick ließ jeden Mann zu Stein erstarren.

Nur mit einer rosa Brille konnte Medusa die Steine in göttlicher Gestalt wiedersehen. Das Atlasgebirge lag als schlafender Gott vor ihr, als plötzlich ein braungebrannter, gutaussehender Jüngling in ihren Focus gelangte. Die Brille absetzen vermochte sie nicht, eine innige Begegnung vor der Versteinerung wäre ihr lieber. Was sie aber mitansehen musste, war fast ihr eigenes Schicksal, der Kampf zwischen David und Goliat:

Goliat begegnet David. “Ach, jetzt schicken sie schon Kinder in den Krieg!” spottete er, weil David noch sehr jung war, braungebrannt und gutaussehend.
“Bin ich denn ein Hund, dass du mir nur mit einem Stock entgegenkommst?” brüllte Goliat ihn an und verfluchte David im Namen sämtlicher Götter, die er kannte.
Dann schrie er: “Komm nur her! Ich werde dein Fleisch den Geiern und den wilden Tieren zu fressen geben.”
Als Goliat sich in Bewegung setzte und auf David losstürzen wollte, lief auch David ihm entgegen.
Im Laufen nahm er einen Stein aus seiner Tasche, legte ihn in die Steinschleuder und schleuderte ihn mit aller Wucht gegen den Feind. Der Stein traf Goliat am Kopf und bohrte sich tief in seine Stirn. Sofort fiel der Riese zu Boden auf sein Gesicht.
So überwältigte David den mächtigen Philister mit einer einfachen Steinschleuder und einem Kieselstein. Da er kein eigenes Schwert hatte, lief er schnell zu dem Riesen, zog dessen Schwert aus der Scheide und schlug ihm den Kopf ab. (Quelle)

David als er den Kopf des Goliat präsentierte, spiegelt sich in den Brillengläsern der Medusa. Was soll sie tun, bevor sie durch Perseus ihr eigenes Haupt verliert? Wird sie ihn betören solange David nur sein Spiegelbild erblickt oder wird sie die Brille absetzen und mit ihren glühenden Augen den Jüngling zu Fels erstarren lassen? Was waren der Malerin Gedanken?